Kriterien des Wettbewerbes

Innovationshöhe, Gestaltungsqualität und Realisierbarkeit sind die zentralen Kriterien. Wichtig für die Bewerbung ist es, die Umweltentlastung, die ökologische Zusammenhänge, gestalterische Qualität und Vorteile gegenüber dem Status Quo heraus zuarbeiten. Zuallererst aber sind gute Ideen gesucht, möglichst gut ausgearbeitet, umgesetzt und präsentiert.

Da der Begriff des Upcyclings eher eine Leitidee ist als eine schon definierte Qualitätsmatrix, hier verschiedene Aspekte, die das Spannungsfeld beschreiben und die bei der Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge eine Rolle spielen können:

Upcycling (Ziel: Kreislauf)
– Sammlung, Sortierung und Aufbereitung von Abfall
– Veränderung oder Verlängerung von Nutzungszyklen
– Rückführung in Kreisläufe

Innovativ (Ziel: Problemlösung)
– Verbesserung und Fortschritt gegenüber dem Status Quo
– Modellcharakter

Umweltgerecht und nachhaltig (Ziel: Zukunftsfähigkeit)
– Material- und Energiebedarf
– Aufbau, Konstruktion und Dekonstruktion
– Transfer- und Transportwege
– Schadstoffe und Umweltbelastungen
– Entwicklung und Produktion
– Information, Kommunikation und Vermarktung
– Distribution und Service
– Folgekosten
– Verminderung und Vermeidung von Abfällen

Soziokulturelle Aspekte (Ziel: Kulturelle Verantwortung)
– Transformation der „Wegwerf-Gesellschaft“
– Partizipation an Wertschöpfungsoptionen
– Verbesserung von Arbeits- und Produktionsbedingungen
– Soziale Gerechtigkeit und andere ethische Aspekte

Design (Ziel: Exzellenz)
Zusätzlich zu den oben genannten Aspekten – kreislauffähig, innovativ, nachhaltig, soziokulturell – gibt es weitere Aspekte, die für eine gute Designleistung bedeutsam sind:
– Nutzer/innen-Orientierung
– Funktionalität
– Ästhetik
– Modell- und Zeichenfunktion des Integrierten Designs

Teilnahmebedingungen